Von den einzelnen Gemeinden
Von den einzelnen Gemeinden
Form der presbyterianischen Kirchenregierung der Westminster-Versammlung (1645), mit Audio und kostenlosem PDF: Kirchenstruktur in Presbyterien und Synoden, und Ältestenregierung
Es ist erlaubt und zweckmäßig, dass es feste Gemeinden gibt, das heißt, eine gewisse Gesellschaft von Christen, die sich zu einer ordentlichen Versammlung zum öffentlichen Gottesdienst zusammenfinden.
Wenn die Gläubigen sich so sehr vermehren, dass sie sich nicht bequem an einem einzigen Ort versammeln können, ist es erlaubt und zweckmäßig, dass sie sich in verschiedene, feste Gemeinden aufteilen, zur besseren Verwaltung der ihnen zustehenden Ordnungen und zur Erfüllung der gegenseitigen Pflichten.
Die gewöhnliche und für die Erbauung zweckmäßigste Art, Christen in verschiedene Gemeinden aufzuteilen, geschieht nach den jeweiligen Grenzen ihrer Wohnorte.
Erstens, weil diejenigen, die zusammen wohnen, da sie zu allerlei sittlichen Pflichten untereinander verpflichtet sind, die beste Gelegenheit haben, diese zu erfüllen, wobei dieses sittliche Band beständig ist, denn Christus kam nicht, um das Gesetz aufzulösen, sondern um es zu erfüllen.
Zweitens muss die Gemeinschaft der Heiligen so geordnet sein, dass sie den zweckmäßigsten Gebrauch der Ordnungen und die Erfüllung der sittlichen Pflichten ohne Ansehen der Person ermöglicht.
Drittens müssen der Hirte und das Volk so miteinander leben, dass sie ihre gegenseitigen Pflichten mit der größten Zweckmäßigkeit erfüllen können.
In dieser Gesellschaft müssen einige zur Ausübung des Amtes abgesondert werden.