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Gnadenmittel und Gottesverehrung

F. 194. Um was beten wir in der fünften Bitte?

A. <p>In der fünften Bitte (welche lautet: Und vergib uns unsere Schulden, wie wir unsern Schuldigern vergeben) erkennen wir an, dass wir und alle andern sowohl der Erbsünde als auch der wirklichen Sünde schuldig sind und dadurch zu Schuldnern vor der Gerechtigkeit Gottes werden, und dass weder wir noch irgend ein anderes Geschöpf die geringste Genugtuung für diese Verschuldung leisten kann; und wir beten für uns selbst und andere, Gott wolle nach seiner freien Gnade durch den Gehorsam und die Genugtuung Christi, die durch den Glauben ergriffen und angeeignet werden, uns sowohl die Schuld als auch die Strafe der Sünde erlassen, uns annehmen in seinem Geliebten, uns weiter seine Gnade und Gunst erweisen, unsere täglichen Verfehlungen verzeihen und uns mit Frieden und Freude erfüllen, indem er uns täglich mehr und mehr die sichere Gewissheit der Vergebung verleiht, was zu begehren wir um so mehr ermuntert, und was zu erwarten wir um so mehr ermutigt werden, wenn wir in uns selbst das Zeugnis haben, dass wir von Herzen andern ihre Übertretungen vergeben.</p>
  • Matthäus 6:12.
  • Römer 3:9-22.
  • Matthäus 18:24,25.
  • Psalmen 130:3,4.
  • Römer 3:24-26.
  • Hebräer 9:22.
  • Epheser 1:6,7.
  • 2 Petrus 1:2.
  • Hosea 14:2.
  • Jeremia 14:7.
  • Römer 15:13.
  • Psalmen 51:7-10,12.
  • Lukas 11:4.
  • Matthäus 6:14,15.
  • Matthäus 18:35.